Liebe Brüder und Schwestern in spe

                 

          Horst Stasius und Heinz Kaulmann, zwei junge Deutsche, brachen im Jahr

          1955 auf, um mit einem Tandem die Welt zu bereisen!

           

          Als Jugendlicher las ich 1976 das Buch über diese Weltreise. Es bescherte mir

          meinen Lebenstraum: Mit dem Fahrrad um die Welt.

           

          2014 besuchte ich Horst Stasius, und ein Jahr später Heinz Kaulmann.

          Ich wollte verstehen, warum es das, was Globetrotter früher erleben durften,

          nicht mehr gibt. Warum ging der romantische Zauber der Welt verloren?

          Die grundsätzliche Frage war die Frage nach dem Sinn meines Daseins.

          Hier war etwas zu beantworten, was schon lange auf Antwort wartete.

           

          Die Begegnungen mit Horst und Heinz führten mich auf eine geschichtliche

          Odyssee. Nach und nach wurde mir klar, dass wir in einer Endzeit leben -

          in der letzten Zeit dieser Welt.

           

          In meinem persönlichen Leben hatte ich schon lange vorher eine Wunde erlitten,

          die nicht zu heilen war. Der Schriftsteller Jean Améry hat einmal gesagt:

          “Wer der Folter erlag, kann nicht mehr heimisch werden in der Welt.”

           

          Zuletzt sagte mir mein Gewissen, dass ich selbst mit Schuld beladen war.

          Vom Frieden mit Gott wusste ich nichts. Geistlich war ich tot.

           

          Jesus Christus hat mich von aller Schuld befreit und gerettet vor der Dunkelheit

          und vor der ewigen Hölle. Ich bin nicht mehr vom Vater im Himmel getrennt.

           

          Liebe Geschwister in spe, in der Hoffnung, es grüßt euch ein Kind Gottes.

    

Mundharmonika 200 pix

Lilien auf dem Felde

Eigenkomposition

Soli Deo Gloria

Allein Gott sei Ehre