Menschenskind
Horst Stasius und Heinz Kaulmann, zwei junge Deutsche, brachen im Jahr
1955 auf, um mit einem Tandem die Welt zu bereisen!
Als Jugendlicher las ich in den siebziger Jahren das Buch über diese Weltreise.
Ich träumte davon, selber mit dem Fahrrad um die Welt zu fahren
und Natur, Kultur und Abenteuer zu erleben.
2014 besuchte ich Horst Stasius, und 2015 Heinz Kaulmann. Ich wollte verstehen,
warum es das, was die zwei Globetrotter erlebt hatten, nicht mehr gibt.
Warum ging der romantische Zauber der Welt verloren?
Die grundsätzliche Frage war die Frage nach dem Sinn meines Daseins.
Hier war etwas zu beantworten, was schon lange auf Antwort wartete.
Die Begegnungen mit Horst und Heinz führten mich auf eine geschichtliche
Odyssee. Unerwartet geriet ich in historische Stürme, in schwere Gewitter
aus Vergangenheit und Gegenwart. Nach und nach wurde mir klar, dass wir
in einer Endzeit leben - in der letzten Zeit dieser Welt.
Von da an suchte ich Rettung. Ich suchte den, der uns von dem Bösen erlöst.
Er tat an mir Wunder: Er erweckte mich zum Leben und machte aus mir ein Gotteskind.
Er hat mich erlöst. Ich hasse niemand mehr.
Nun soll ich Zeugnis geben. Ich soll die Rettungsbotschaft der ganzen Schöpfung predigen.
Das will ich gerne tun. Ich rette Regenwürmer, Schnecken, Blindschleichen und
Bienen. Mit Handschuhen rette ich wandernde Igel. Ich befreie gefangene Waschbären,
kümmere mich um verirrte Schafe und verstehe lebenshungrige Wölfe.
Ihr Menschenkinder in Not, ich hole euch in die Arche. Gott ist mit uns.
Es grüßt ein Bruder in spe, in Hoffnung.

Lilien auf dem Felde
Eigenkomposition
Soli Deo Gloria
Allein Gott sei Ehre